Montag, 5. September 2011

Happiness

"Happiness is just outside my window
Would it crash blowing 80-miles an hour?
Or is happiness a little more like knocking
On your door, and you just let it in?

Happiness feels a lot like sorrow
Let it be, you can't make it come or go
But you are gone- not for good but for now
Gone for now feels a lot like gone for good

Happiness is a firecracker sitting on my headboard
Happiness was never mine to hold
Careful child, light the fuse and get away
‘Cause happiness throws a shower of sparks

Happiness damn near destroys you
Breaks your faith to pieces on the floor
So you tell yourself, that's enough for now
Happiness has a violent roar

Happiness is like the old man told me
Look for it, but you'll never find it all
Let it go, live your life and leave it
Then one day, wake up and she'll be home
Home, home, home"

(The Fray - Happiness)

Schon lange habe ich keinen Song mehr gehört,der so viel Wahrheit in sich trägt. Das Glück, wir fragen uns wohl wirklich jeden Tag, wo es sich versteckt hat. Der ein oder andere scheint es schon gefunden zu haben. Doch die eigentlich Frage ist, ob wir unser Glück irgendwann und endgültig finden, ob es ein ewiger Zustand ist. Im Himmel vielleicht? Oder was auch immer nach unserem Tod kommt oder auch nicht, darüber lässt sich bekanntlich streiten. Jedoch bringt uns dieser Zustand nach unserem Ableben auch nicht mehr sonderlich viel, wenn wir einen kostbaren Moment vollen Glücks nie im Leben gekostet haben. Gekostet. Ja. Nur probiert habe ich bis jetzt davon. Denn Glück hält nicht ewig. Auf der Erde kann das kein ewiger Zustand sein. Dafür erleben wir viel zu viele schlechte Dinge.

Glück? Was ist das eigentlich? Diese alles umschreibende und doch nichtssagende Wort, dass wir so gerne Tag für Tag benutzen. Ein Wort mit einer solchen Fülle von individuellen Definitionen. Freunde. Familie. Beziehungen. Eine Person. Geld. Macht. Ruhm. Anerkennung. Ein kühlendes Eis an einem heißen Sommertag. Ein Song, der einen tanzen lässt. Ein Kuss. In diesem kleinen Wort steckt so viel. Aber egal, was Glück für einen selbst bedeutet, eins ist bei uns allen gleich: Glück ist das wonach wir streben. Immer.


decoyyy

Samstag, 3. September 2011

Never Told You

"...But I never told you
What I should have said
No, I never told you
I just held it in

And now,
I miss everything about you
Can't believe that I still want you
and after all the things we've been through
I miss everything about you
Without you..."

(Colbie Caillat)

Man hört Musik und auf einmal trifft ein Songtext den Nagel einfach so gut auf den Kopf,dass es fast schon gruselig ist. Aber ich bin wohl leider selbst Schuld an meiner Misere. Hätte ich ihn doch einfach damals schon zu schätzen gewusst. Vor 2 Jahren hätte ich vielleicht schön glücklich sein können. Aber ich blindes Huhn hab ihn nicht gesehen. Hab nicht den wunderbaren Mensch gesehen, der er ist. Er war für mich nur der Ersatz. Pflaster. Wie konnte ich nur so dumm sein? Hab ihn losggelassen und jetzt wird er wohl nie ganz mein sein. Nie mein Freund. Nur eine Affäre. Etwas flüchtiges. Ich will ihn nicht nur halb. Es zereißt mich innerlich,nimmt mir jede Lebenslust, Freude und Motivation irgendwas zu machen. Karriere vor Liebe,was ist denn das? Hätte nie gedacht,dass mir mal sowas passiert..

Erinnerunge ist demnach alles, was mir bleibt, was mir immer geblieben ist. Einzigartige Momente, die leider nur einmalig waren. Es spielt keine Rolle, wie sehr ich mich zurücksehne. Mir ist Glück einfach nicht vergönnt. Diese Überzeugung lässt mich nie wieder los. Eine alte Jungfer. Wenn wenigstens irgendwas im Leben neben der Liebe klappen würde,aber weder die Finanzen noch die Familieharmonie stimmen. Absolutes Tief, Marianengraben nun hab ich auch mal Deinen Grund gesehen.

Was bleibt also? Nur die Ablenkung: Treffen mit anderen Männern. Unbedeutend. Angebotene Affäre mit J. Vielleicht. Heilend. Hoffentlich? Es ist alles ein Kreislauf bei dem man letztlich wieder in alte Schemata verfällt, weil man von der wirklichen Liebe so enttäuscht ist. Wieder hat man sich geöffnet und man wurde nich belohnt. Gerechte Strafe?

Da fällt mir nur noch ein:

"La gente esta muy loca,
What the fuck!"

decoyyy


Sonntag, 17. Juli 2011

Tiefflug

Tiefflug


Ich liege am Abgrund,

nur ein kleiner Tritt.

Ich falle,

falle tief in unerklärliches Dunkel.

Fliege vorbei an unklaren Erinnerungen

sie brennen sich ein,

erfriere.


Bin taub, aller Sinne beraubt.

Die Welt erstarrt,

schrecklich verzerrt.

Ich bin nicht mehr ich.

Herz aus Stein,

versteinere.


Wirble herum, glühe vor

perfektem Hass.

Tropf, Tropf, Tropf

fallen Tränen meiner Seele,

schmelze.


Lande auf hartem Grund,

sanfte Worte schenken mir

glückliche Flügel,

werde gehalten.


Ich erblicke Hoffnung,

verdüstert durch ein vergangenes Bild,

erblinde.


Muss zurück zu einem süßen Atem,

werde wiederbelebt.


Dein Atem.

Samstag, 11. Juni 2011

Männer

Es gibt sie,die Männer in meinem Leben: Der gute Freund,der mehr will. Das Pflaster. Der Chef. Der Kommilitone. Der Philosophie-Student. Der Ex meiner ehemaligen besten Freundin. Die Party-Bekanntschaft. Der Lehrer. Der liebenswürdige Medziner. Der Ex-Ex-Ex. Der Agar-Fehler...

Aber irgendwie will ich sie nicht, sie sind es nicht oder doch? Ist vielleicht einer von ihnen mein "Glück"? Wahrscheinlich vergeude ich viel zu viel Zeit damit auf den Richtigen zu warten, während das Leben an mir vorbeizieht. Aber wenn ich mich auf jemanden einlasse, Spaß habe, lande ich doch wieder auf meiner Nase und nimm Wunden mit, die mich prägen und schmerzen jedes Mal, wenn ich zurückdenke. Wenn ich an all die Möglichkeiten denke, die wir gehabt hätten,wenn man(n) unserer Beziehung wenigstens eine Chance gegeben hätte. Das größte Problem ist doch, dass man sich alleine fühlt. Dass man niemand hat, zu dem man immer gehen kann. Niemand der einem im Arm hält. Keine zärtlichen Berührungen. Keine Liebe. Ich bin einfach nicht für das Singledasein gemacht. Was kann man dagegen machen, alles scheint irgendwie falsch :Suchen und Warten.

Ich sollte allen Männern eine Chance geben, dass sie mein Mann werden. Meine Meinung vielleicht nochmal ändern. Durch meine Vorstellung vom perfekten Mann bin ich zu blind zu sehen,dass das Glück direkt vor der Tür liegt. Der Pilot bekommt jetzt als erster die Chance mir den Himmel zu zeigen.


decoyyy

Montag, 25. April 2011

Fading away

Alles,was ich mir vor ein paar Wochen vorgestellt habe, verblasst als naive Erinnerung. Er ist nicht bereit für eine neue Beziehung, er ist sich unsicher. Er weiß nicht, was er will. Das ist nun wirklich das letzte,was ich gebrauchen kann, einen Mann, der nicht weiß, ob er sich für mich entscheiden will,ob er mich in seinem Leben haben will. Es ist schon grausam zu mir. Mit meinem Schicksal zu hadern, bringt mich leider auch nicht weiter. Irgendwie will das Liebesglück mich nicht finden. Als wäre ich ein Hundehaufen auf der Straße,dem man definitiv ausweichen muss. Armer Vergleich. Aber so fühle ich mich schon manchmal. Ich weiß nicht,wo endlich der Mann für mich ist. Wieso finden immer nur die anderen ihr Glück? Die eine Beziehung endet und es schließt sich nahtlos eine neue an mit einem Typen,der den anderen noch übertrifft an Charme, Intelligenz und Witz!? Genau das nenne ich grausam. Es trifft mich mal wieder, mitten ins Herz. Aber nicht Amors Pfeil. Nein,sondern der meines persönlichen Unglückgeistes. Wenn ich dem mal begegnen sollte...

decoyyy

Sonntag, 3. April 2011

"No longer am I 'fraid of the fall down
It must be time to move on now
Without the fear of how it might end
I guess I'm ready to love again."

(Lady Antebellum, Ready To Love Again)

Wie gerne würde ich das auch sagen,aber ich fürchte mich vor dem Ende. Im Moment fürchte ich mich aber vor allem,dass ich sein Pflaster bin,dass er nicht wirklich etwas ernstes mit mir will. Aber so eine Beziehung hab ich schon zu J.,das brauche ich kein zweites Mal. Denn es erfüllt mich nicht. Es hilft nur,weil man weiß,dass da irgendwo noch eine Person ist zu der man zurückkehren kann. Ein Rückzugsort. Sicherheit. Ich bin sowieso ein Mensch,der immer nach einem sicheren Ort strebt. Ich hasse es im Ungewissen zu leben. Klar,kann ich mir jetzt immer wieder einreden: "Ganz ruhig, geh doch alles mal langsam an und schau,was es bringt." Ich will aber kein Pflaster sein. Ich will für einen Mann,alles sein. So wie ich ihn zum Mittelpunkt meines Lebens mache. Am liebsten würde ich ihm jetzt schon wieder eine SMS schreiben oder ihn bei fb anschreiben,aber das wäre zu viel. Wie kann ich denn für ihn interessant bleiben? Wie bekomme ich heraus,ob er sich eine richtige Beziehung mit mir vorstellen kann? Die Angst, es einfach zu ruinieren, kommt nicht nur einmal am Tag auf. Mache ich mir zu viele Gedanken?
Wahrscheinlich bin ich von meiner Beziehung zu M. vollständig zerstört. Da war es nämlich so,dass wir jeden Tag, so oft wie möglich etwas voneinander gehört haben. Kletten. Zu viel Kontakt,so dass ich jetzt auch erwarte,dass es so ist. Ist es aber nicht. Mache ich was falsch? Doch meine größte Sorge ist,dass ich ihn vermisse,dass ich genau jetzt bei ihm sein will.
Meine Gefühle erschrecken mich am meisten. That`s the problem. Indeed. Aber ich habe auch eine Lösung: Ablenkung! Um ihn nicht zu stalken,das wäre echt zu viel. Männer wollen doch etwas erobern und nicht erobert werden.
Pünktlich auf die Minute. Sofortnachricht von J.. Genau das brauche ich jetzt. Ihn. Mein liebstes Pflaster :)

decoyyy

Freitag, 1. April 2011

Happily ever after?

Er ist toll, er ist gutaussehen, er ist süß, er ist witzig, er ist eigentlich perfekt. Doch habe ich Angst,dass alles vielleicht zu schön ist,um wahr zu sein. Wieso ich? Wieso sollte er sich wirklich ganz ernsthaft für mich interessieren. Mich. Langweilig. Außergewöhnlich. Das ist wohl das Problem,dass ich mich selbst nicht wirklich hübsch finde. Mein Problem mit der Männerwelt eben ist einfach mein Vertrauen. Ich vertraue Männern nicht mehr. So oft habe ich Vertrauen geschenkt und es war falsch. Jedes Mal stand ich dann wieder vor einem Trümmerhaufen,habe mich völlig hingegeben, alles für die Beziehung getan. Ich habe mich selbst auch total verändert, während der Beziehungen, so dass ich schließlich mich selbst aufgegeben habe. Danach war ich nur noch meine Beziehung, ich war niemand mehr ohne ihn. Und wenn ich eins gelernt habe,dann dass ich das nie wieder will. Nie wieder. Ich will nie wieder so blöd sein.
Und bei ihm ist es doppelt so schwer,weil ich den Eindruck habe,dass er einen großen Freundeskreis hat mit vielen Mädels. Er hatte mit Sicherheit schon etliche Beziehungen. Er ist eben mehr so wie ich nur männlich und irgendwie macht mir das Angst, hat es mir bei P.1 ja auch schon. J. hingegen ist sowas wie sicher für mich. Wahrscheinlich sollte ich ihn einfach weiter kennenlernen,um zu schauen, wie das wirklich ist. Sobald ich mich aber in ihn verliebe, bin ich verletztlich, wie ich in meinem letzen Eintrag schon klar gemacht habe. Ich will aber nicht verletzt werden, ich kann das einfach nicht mehr ertragen.
Doch eigentlich sollte Angst davor, was auf mich zukommt, mich von gar nichts abhalten,oder? So viel werde ich ihm noch sagen müssen,was nicht leicht für mich ist. Angst ist ein schwaches Gefühl. Wenn man immer nach seiner Angst handeln würde, würde man wohl gar nichts erreichen im Leben. Eine Prüfung, das Studium, der Führerschein, das Tanzen mit einem Typ,den man nicht kennt. Wenn man das alles meiden würde, hätte man doch gar nichts. Denn wir fürchten uns bei all diesen Dingen,da sie neu sind. Vielleicht sollte ich einfach mal aufhören Angst zu haben und einfach zu leben, ohne schlechtes Gewissen, ohne meine ganzen komplizierten Gedanken. Einfach genießen. Auch wenn es nur der Moment mit ihm ist.

Ich mag ihn. Er mag mich. Zukunft?


decoyyy